NGC

71   266   404   672   669   691
828   891   925

1023   1024   1058   1550   1161
1569   1589   1614   1875   1961

2146   2274   2366   2403   2444
2532   2535   2537   2672   2683
2685   2768   2832   2841   2857
2859

3079   3162   3198   3227   3239
3310   3367   3395   3432   3448
3593   3631   3656   3705   3718
3769

NGC 1875 — Arp 327 — Hickson 34
Orion

Das Sternbild Orion ist eher für Gasnebel als für Galaxien bekannt. Gerne möchte ich deshalb die interessante Gruppe Hickson 34 vorstellen, die auch als Arp 327 klassifiziert ist. Die größte Galaxie Hickson 34a ist dabei NGC 1875, die mit 1.5' Durchmesser deutlich über den drei Mitglieder 34b, c, d dominiert, die nur etwa 5-10" messen.

Für NGC 1875 wird eine Entfernung von 120MPc angegeben, die Entfernungen der drei anderen hängen nun von der Interpretation ab. Halton Arp spricht bei diesem Aufbau (eine große und mehrere kleine Galaxien) von "ejectors", die aus der Muttergalaxie ausgestoßen werden. Dies hätte zur Folge, dass sie in derselben Entfernung lägen und die oftmals gemessenen großen Rotverschiebungen würden sich als Relativgeschwindigkeiten erklären. Was als Gegenargument zu diesem Ansatz herangeführt werden kann, ist zum einen der Umstand, dass durch die Drehimpulserhaltung nur mühsam eine "ungestört" zurückbleibende Muttergalaxie erklärt werden kann - und im Beispiel von NGC 1875 sieht man einen E2 Typ mit gleichförmigem Halo. Außerdem würde ein Auftreten dieser Gruppen isotrop erfolgen, so dass auch hohe Blauverschiebungen gemessen werden müßten. Dazu kommt, dass die kleinen, und wohl auch deutlich weiter entfernt liegenden Galaxien weniger Details eine Materiebrücke zeigen, die nicht bis zu NGC 1875 reicht.

Hypergraph 350/3010, STL-11000M, (Ausschnitt, Norden oben, Osten links)
L: 180min (1x1), mäßiges Seeing 2.4"..2.7", Hochnebel
Rimbach, 15.12.2007, 14.01.2007
NGC 1875
Hypergraph 350/3010, STL-11000M, (Verkleinerter Auschnitt, Norden oben, Osten links)
Daten sonst wie oben
NGC 1875