Nach der jahrenlangen "mobilen" Astrofotographie, bei immer das gesamte Equipment vor einer Beobachtungsnacht aufgebaut werden musste, bot sich 2011 im Rahmen eines Hausbaus die Möglichkeit der Errichtung einer Sternwarte.

Die Sternwarte wurde als Rolldachhütte konzipiert, die auf einer größeren Garage aufgestellt wurde. Die Grundfläche der Sternwarte beträgt 2,60m x 2,60m und ihr Dach besteht aus zwei Dachelementen, die über Vollauszüge ganz ausfahrbar sind. Als Material wurden PU-Paneele für den Aufbau der Wände und für das Dach verwendet.

Sternwarte von außen

Mit einem leichten Versatz zum Zentrum der Grundfläche in Nordrichtung wurde eine 1,50m Stahlsäule platziert und mit der Garagendecke fest verschraubt. Die Holzbodenkonstruktion berührt die Säule nicht, sondern liegt schwimmend auf der Garagendecke auf.

Sternwarte Säule

Der Rahmen der Sternwarte besteht aus Modulen, die die Seiten aufbauen. Jedes dieser Module ist aus 40mm x 40mm Aluprofilen aufgebaut. Miteinander verschraubt bietet sich eine stabile Grundkonstruktion, die am Haus anschließt. Damit büßt man Blickwinkel in Westrichtung ein, aber in dieser Richtung liegt das Rheintal, so dass dies zu verschmerzen ist.

Sternwarte Alurahmen

Die Bewegung der Dachauszüge erfolgt mit Handkurbeln und geführten Drahtseilen. Damit kann man die Dachhälfte ohne großen kraftaufwand leicht bewegen - auch im Winter mit einer Schneeauflage. Und der 'Abbau' ist in einer Minute erledigt.

Sternwarte Auszug